|
![]() |
|||
Hellerau bei Dresden ist die erste Gartenstadt nach englischem Vorbild in Deutschland. Der Unternehmer Karl Schmidt, Inhaber der Deutschen Werkstätten, verband den Neubau des Produktionsstandortes mit der Errichtung einer Wohnsiedlung für seine Arbeiter. Häuser, umgeben von Gärten und frischer Luft, sollten den Bewohnern ein gesundes Lebensumfeld zu bieten. "Die Aue am Heller" so die Namensfindung von Schmidt, wurde 1909 gegründet und stellte die Einheit von Wohnen, Arbeiten und Kultur dar. Für den Bebauungsplan der Gartenstadt war der Münchener Künstler Richard Riemerschmid, der zuvor schon wichtige und erfolgreiche Möbelentwürfe im Auftrag von Karl Schmidt gemacht hatte, neben anderen bedeutenden Architekten, Heinrich Tessenow, Hermann Muthesius, verantwortlich.. Von ihm stammen auch die Architekturentwürfe für die Gebäude der Deutschen Werkstätten, Teile des Kleinhausviertels und der Geschäftshäuser am Markt. 1911/12 entstand nach einem Entwurf von Heinrich Tessenow das Gebäude des Festspielhauses. Der Schweizer Komponist Emile Jaques-Dalcroze gründete hier eine Bildungsanstalt für Rhythmik und Bewegung. Hellerau wurde damit zur Wiege des modernen Tanzes.Institut Rhythmik Hellerau e.V.
|
||||
![]() |
||||